BDKJ Fahrt2018- Irland

Freitag, 30. März 2018

Tag 6:

Liebes Tagebuch,

Es war ein sonniger Morgen am Fuße von Mount Brandon als sich Michael, Vani, Sarah, Kjell , Joseph und Felix mit ihren drei Gefährten auf die Suche nach dem Ring of Kerry machten. Gestärkt durch nahrhaftes irisches Brot und andere leckere Cerealien begannen sie ihre Reise ins Ungewisse.

Ihre erste Station war Killarney  Dort mussten sie einen Verlust des Vortages den Hütern der Ordnung melden. Diese erschufen in ihrem Übereifer für Charlotte eine neue Identität als Miss Darmstadt, welches für viel Erheiterung, aber auch Stolz in der Fahrgemeinschaft sorgte. 

Danach brachen die Abenteurer auf der Suche nach dem Ring of Kerry  zum geheimnisvollen Muckross House im nahe Gelegenen Nationalpark auf. Nach dem sie das Haus desöfteren passiert hatten fanden sie die Fährte zu den Tork Wasserfällen. Dort kletterte Kjell todesmutig in die Schlucht der Wasserfälle aber auch dort fanden sie den Ring nicht und so reisten sie weiter zum Ladys view, der auch für Herren einen schönen Ausblick bot.

Die Straße zog sie weiterhin bei meist sonnigen Stunden  in ihren Bann.  Ein kurzer Stopp  zum Shop und einem  mysteriösen  Pub  des  heiligen Murphys , dem sie eine Botschaft aus Cloghane übermittelten, half ihnen bei der Suche nicht weiter. Oft bot sich ihnen auf ihrer Reise  eine atemberaubender Blick auf den Atlantik , die vorgelagerten Inseln,  die  Klippen  und den Sandstrand. Auch im letzteren  konnten sie den Ring nicht finden. 

Doch dann stellten sie  kurz nach dem sie einen beindruckenden Regenbogen passiert hatten bei einen Bick auf ihre Navigationsgeräte fest, dass sie heute in einem großen Kreis im County Kerry  gefahren waren. Und dann fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen. Sie waren den ganzen Tag ein Teil des Ring of Kerry. Und dieser Ring löste in ihnen Glückseligkeit, Freude und eine große Zufriedenheit mit dem heute Erlebten aus   

Mit dieser Erkenntnis kamen sie am frühen Abend, als gerade die Sonne unterging am Mount Brandon Hostel an, stärkten sich mit leckerem Chili und sonnten sich  in den Ereignissen des vergangenen Tages.

Michael

 

 

Tag 5:

Liebes Tagebuch,

nach einem gemeinsamen Frühstück und strahlendem Sonnenschein startete unser Mittwoch. Heute gab es zwei  Ausflugs-Alternativen.

Die eine Möglichkeit war eine Tageswanderung mit Michael, währenddessen der andere Teil der Gruppe die Stadt Tralee besuchte. Gemeinsam fuhren wir nach Castle Gregory und dort trennte sich dann unsere Gruppe. Tralee entpuppte sich als eine sehr kleine, und verlassene Stadt, in der die meisten Läden leider geschlossen waren. Nach einer Menge Spaß und einem leckeren Mittagessen begaben wir uns auf den Weg zum Supermarkt- Bei diesem mussten wir uns allerdings erst durch ein Labyrinth aus Klamotten kämpfen, bevor wir zu den Lebensmitteln kamen und verbrachten so fast 2 Stunden im Supermarkt. Nachdem wir die Sachen am Haus ausgeladen hatten, fuhren wir zum Strand und kamen mit einem Handy und einem Personalausweis weniger wieder zurück. Viel Spaß im Atlantik HTC One.  

Der andere Teil der Gruppe kam zur selben Zeit von ihrer Wanderung zurück, welche zwar sehr schön, allerdings um einiges anstrengender war als vorerst gedacht. Trotzdem war ihr Wille so groß die ganzen Kilometer zu schaffen, dass sie die Busse an sich vorbei ziehen ließen und nach 8 Stunden sich mit Pizzabrötchen und Joghurt stärkten. Der Abend wurde mit Werwolf und einem Besuch im nahe gelegenen Pub ausgeklungen.

 

Charlotte und Tabea

 

Tag 4:

 

Can I have a “Apfelschorle?”

Bevor wir in den neuen Tag starteten, hatten die einen oder anderen einen nächtlichen Ausflug ins Pub und anschließend eine spontane Fahrt durch Nacht und Nebel zum höchsten Punkt des Connor Passes.

Trotz nächtlichem Auspowern, waren am nächsten Morgen alle fit. Nach dem Packen unseres Lunchpakets ging es auch schon direkt los in Richtung Cliffs of Moher. Doch wir hatten eine ziemlich lange Fahrt vor uns. Über Landstraßen, übers Wasser und über enge, kurvige, hubbelige Nebenstraßen. Somit wurden dann alle kräftig durchgeschüttelt und alle hell wach mit Vorfreude auf die Cliffs of Moher.

Dort angekommen wurden die Klippen gemeinsam bestiegen und die Aussicht bestaunt. Selfie Time vorprogrammiert, sogar mit schönem Wetter und fast blauem Himmel.

Trotz der Gefahr von den windigen Böen über den Klippenrand gepustet zu werden sind wir alle wieder heil und entspannt in unserem kleinen Häuschen angekommen. -- In meiner Hose.

Josi und Sarah

Tag 3:

Liebes Tagebuch,

begonnen hat der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Es gab genug zu essen und Michael hatte Spaß daran die Karotten für unser Lunchpaket zu schälen. Das heutige Tagesprogramm war die Erkundung von Dingle Island, der Landzunge auf der sich auch unser Hostel befindet. Der erste Halt war am höchsten Punkt des Connor Passes, des höchsten Passes Irlands. Aus Geschichten wissen wir, dass man normalerweise von diesem Punkt aus eine wunderschöne Aussicht hat, jedoch war bei uns eher das Gegenteil der Fall. Man konnte nur auf eine weiße Nebelwand blicken. Besonders war an diesem Ort die Windstärke, aufgrund derer man sich, soweit man auf eine kleine Mauer kletterte, ohne Probleme gegen den Wind lehnen konnte. Auf diese Weise sind viele lustige Bilder entstanden und alle nass geworden.

Unser nächster Stopp war, nach einer kurzen Fahrt, der Ort Dingle. Dort konnte man viele kleine bunte Häuser bewundern. Außerdem ist der Ort durch seine Geschichte interessant, in der der Delfin Fungie eine große Rolle spielt. Dieser hat die Stadt aus einer Krise gerettet, indem er es geschafft hat den Tourismus zu beleben. Nach einer Stunde erreichte, zumindest ein Teil der Gruppe, den ausgemachten Treffpunkt, während ein anderer jedoch etwa eine halbe Stunde länger dafür brauchte. Nachdem es im Endeffekt dann doch alle zu den Bussen geschafft haben, fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, der einen besonderen Blick über die Bucht Slea Head gab. Bei einem kurzen Halt am westlichsten Pub Europas, dem „Kruger’s“, konnte man einerseits aufs Klo gehen, andererseits wurde jedoch auch viel Flüssigkeit, größtenteils in Form des typisch irischen Guinness Biers, aufgenommen. Auch die Busfahrten, zwischen den einzelnen Punkten, waren durch die gute Musik und den an die Stimmung und die Landschaft angepassten Fahrstil sehr lustig.

Jolanda und Eva

 

Tag1 & 2:

Liebes Tagebuch,

gestern fuhren wir um 5 aus Darmstadt los in den ganz ganz tollen Urlaub nach Irland. Entsprechend der frühen Uhrzeit verpasste leider der 5. Bus die 5. Ausfahrt. Seitdem wart er nicht mehr gesehen. Ein bisschen Schwund ist ja immer…

In unseren Pinkelpausen, die stets so kurz und selten waren, dass sie im Folgenden nur noch als PipiPa bezeichnet werden, wurde vorausschauend durch das fleißige Nachkaufen von 5 5-Liter-Flaschen schon die nächste PipiPa gesichert.

An der 5. Ruhepause, die wir alle 5 einlegen mussten, fiel uns auf, dass der Begrenzer des roten Busses noch eingebaut war. Dementsprechend konnte der 5-spurige Feldweg nach Paris nicht in der optimalen Geschwindigkeit befahren werden. Leider zählte und zahlte der 5.Bus bei den Mautstellen in Frankreich als LKW, sodass Michaels Kreditkarten bereits an der 5. Mautstellen überzogen waren. Wie schade…

PipiPa

Nach dem Erreichen des Charles de-Gaulle-Flughafens fiel uns auf, dass die Fahrerin des 5.Busses ihre Maße nicht kannte. Ein Rettungsteam von 5 eilte sogleich zur Hilfe.

PipiPa

Abends - so gegen 5 - erreichten wir den Fährhafen. An diesem lag schon unser Schiff vor Anker. Nach 5 Passkontrollen und dem Einsatz des Drogenfahndungskommandos und eingehender Leibesvisitation durften wir erleichtert das Schiff betreten. Dort wunderten wir uns über die exquisite Auswahl von Butterbrottüten, obwohl es nirgends solche Brötchen zu kaufen gab.

PipiPa

Auf dem Schiff erwartete uns ein sehr hoher Wellengang, nebst einer Sturmstärke von 5 5/5. Dies wurde jedoch durch die sehr günstige und qualitativ unübertroffene Auswahl von Metzgereifachwaren und die fantastische Komposition von Kartoffelvariationsspeisen kompensiert. Um dem hohen Wellengang entgegenzuwirken entwickelten findige Jung-akademiker das Prinzip der konstruktiv-destruktiven Interferenz. Dabei werden die günstigen C5H5O (Ethanol) -Preise auf dem Schiff genutzt, um ein destruktives Gegenschwanken zum Wellengang zu erzeugen. Dieser Wunderstoff namens Alkohol ist in Irland ab 5 erlaubt.

PipiPa

Nachts ließen wir uns durch die sanften Schaukelbewegungen des Schiffes sanft in die Arme des Schlafes gleiten. Genauso sanft waren unsere Schlafgelegenheiten. Untermalt wurde diese friedliche Szenerie durch das melodische Summen des Zylinder-Quintetts aus dem Maschinenraum. Weiterhin träumten wir von der modernen Ausstattung unseres Gefährtes mit 5 Steckdosen. Sogar die Lichter konnte man ausmachen.

PipiPa

Wunderbar erholt erwachten wir am nächsten Morgen um 5, pünktlich zum Sonnenaufgang. Wir begrüßten die Sonne und bei unserem Frühstück begrüßten uns 5 Delphine mit ihren Sprüngen. Außerdem berichtet man von Wal- und Meerjungfrau-Sichtungen…

PipiPa

Für viel Verwirrung sorgte die Zeitfrage: Wenn wir die Uhr von der Winter- auf die Sommerzeit um 5 vor und/oder zurückstellen müssen UND gleichzeitig die Zeit wegen der Zeitzone um 5 vor und/oder zurückstellen müssen, warum, und wenn ja wer, muss dann welche Uhr umstellen???

PipiPa

Genauso verwirrend ist der Straßenverkehr: fährt man rechts, links, geradeaus, diagonal oder quer? Unser Fahrstil war den Straßen angepasst eher ein Zickzack. Die Straßenbeschilderung folgt dem alten irischen Motto: „a speed limit is not a limit, it‘s a challenge“. Dies führte automatisch zum Mitwippen der Köpfe mehr oder weniger passend zum Takt der Musik.

PipiPa

Wir waren aber nicht die einzigen, die sich nicht um die Straßenverkehrsordnung scherten: im Abendrot der untergehenden Sonne bei unserer Ankunft sahen wir 5 Schafe. Diese sind offensichtlich in der Teilnahme am Straßenverkehr geübt und benutzten die richtige Seite der Straße oder den Rand.

PipiPa Bei unserer Ankunft an unserem wunderschönen Hostel, wussten wir auch, warum die Schafe auf der Straße liefen: ihr Hütehund erwartete uns dort.

Finale PipiPa!!!  

Dominik und Moritz S.

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